Toyota gewinnt die 6 Stunden von Fuji 2019 auf dem Fuji Speedway. Der #8 Toyota TS050 Hybrid von Toyota Gazoo Racing legt in 6 Stunden 232 Runden zurück — eine Renndistanz von 1.059 km. Am Steuer: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley. Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt 34,0 s. Der schnellste Hersteller stellt auch den Sieger.
Wie der Sieg entstand
Über die Distanz zählen wir 0 Führungswechsel zwischen 1 verschiedenen Fahrzeugen der Klasse LMP1. Im engsten Moment trennten Erster und Zweiter nur 22,5 s. In 3 von 6 gemessenen Stunden lag der Abstand unter 30 Sekunden.
Der Führende war nie außer Reichweite, doch der Druck kam in Wellen statt über die volle Distanz.

Abbildung 1 zeigt, wie sich dieser Abstand über die Distanz bewegt hat.
Hersteller-Pace
Wir bewerten Pace über den Durchschnitt der schnellsten Runde je Hersteller. Das misst echtes Tempo über die Distanz statt einer einzelnen Glücksrunde. Die Reihenfolge an der Spitze: Toyota (188,8 km/h), Rebellion (188,3 km/h), Ginetta (188,1 km/h).
Zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Hersteller der Klasse LMP1 liegen 0,8 km/h. Ein enges Feld — die Balance of Performance greift.

Abbildung 2 stellt die Pace-Reihenfolge nebeneinander.
Zuverlässigkeit nach Klassen
Alle 30 Fahrzeuge werden gewertet. Ein Rennen ohne einen einzigen Ausfall ist selten und sagt viel über seinen Verlauf.
Standfestigkeit entscheidet hier nichts — das Ergebnis fällt allein über Pace und Strategie.
Abbildung 3 vergleicht die Klassen direkt.
Effizienz über die Distanz
Der Effizienz-Score multipliziert die mittlere Rundengeschwindigkeit mit den gefahrenen Runden und setzt das Ergebnis ins Verhältnis zum Klassenmittel. Er belohnt Fahrzeuge, die schnell und unauffällig waren. 1,000 entspricht genau dem Klassenmittel.
Den höchsten Wert erreicht #8 Toyota mit 1,035. Das ist zugleich der Siegerwagen — Tempo und Standfestigkeit kamen aus einem Paket.

Abbildung 4 sortiert die Fahrzeuge nach diesem Wert.
Die Schlussphase
In der letzten Stunde halten 63 % des Feldes ihre Position im Rahmen von ±1 Platz (n = 30). Die Schlussstunde blieb unruhig, quer durchs Feld wechselten Positionen. Die größte Einzelbewegung gelingt #38 Oreca: 25 Plätze zurück.

Abbildung 5 zeigt, wie ruhig der Schluss wirklich war.
Schnellste Runde und Klassenabstände
Die schnellste Einzelrunde des Rennens fährt #8 Toyota (Toyota Gazoo Racing): 1:26.657 bei 189,6 km/h. Besatzung: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley.
Zwischen LMP1 und LMP2 liegt ein Pace-Abstand von 4,0 s pro Runde. Diese Zahl entscheidet, wie viel Verkehr die Spitze abarbeiten muss.
Die Klassensieger — LMP1: #8 Toyota (Toyota Gazoo Racing), LMP2: #29 Oreca (Racing Team Nederland), LMGTE Pro: #95 Aston Martin (Aston Martin Racing), LMGTE Am: #90 Aston Martin (TF Sport).
Einordnung
Der Sieger fährt im Schnitt 176,2 km/h über 1.059 km. Auf einer Runde von 4,563 km ist das das Tempo, das die gesamte Strategie tragen musste.
Wir berechnen für jedes Rennen im Archiv dieselben Kennzahlen: Pace-Reihenfolge, Zuverlässigkeit nach Klassen, Führungswechsel, Siegmarge, Schlussstabilität und Effizienz. Damit wird dieser Lauf direkt vergleichbar — mit jedem anderen Rennen der Saison 2019-2020 und mit den Jahren davor.
Alle Werte stammen aus der vollständigen Klassifikation jeder Rennstunde und werden bei jedem Build neu berechnet.


