Der Fuji Speedway verbindet eine 1,5 km lange Gerade mit einem technischen Schlusssektor — dazu Wetter vom Berg, das schon mehr als ein WEC-Rennen verkürzt hat.
Was sie ist
- 4,563 km, 16 Kurven, am Fuß des Fuji
- Start-Ziel-Gerade von rund 1,475 km — eine der längsten im Rundstreckensport
- Nebel und Starkregen ziehen binnen Minuten vom Berg herein
- Zwei WEC-Rennen hier wurden vor der geplanten Distanz abgebrochen
Was sie verlangt
Die Abstimmungsfrage in Fuji ist ungewöhnlich einfach gestellt: Flügelstellung für die Gerade oder Flügelstellung für den Schlusssektor. Auf Topspeed getrimmte Autos gewinnen an einer Stelle Zeit und geben sie an drei anderen zurück — die schnellste Runde fährt selten das Auto mit der höchsten Endgeschwindigkeit.
Das Wetter macht aus diesem Kompromiss ein Glücksspiel. Nebel legt die Strecke komplett still, sobald die Sicht unter die Sicherheitsschwelle fällt; ein Rennen kann stundenlang hinter dem Safety Car stehen oder ganz abgebrochen werden. Unsere Rennseiten weisen jedes verkürzte Rennen aus — Distanz und Durchschnittstempo sagen ohne diesen Zusammenhang nichts.
Im Trockenen macht die lange Gerade Fuji zu einer der einfacheren Strecken für Überrundungen: Prototypen kommen in einem Zug an GT-Fahrzeugen vorbei, statt sich durch eine technische Passage zu kämpfen.
