Das Bahrain International Circuit ist das traditionelle WEC-Finale: abrasiver Belag, Übergang von Tag zu Nacht und Titel über acht Stunden.
Was sie ist
- 5,412 km, 15 Kurven, Grand-Prix-Layout
- In der Regel das Saisonfinale über 8 Stunden
- Abrasiver Wüstenbelag, Sand weht auf die Ideallinie
- Die Streckentemperatur kann zwischen Start und Zielflagge um 20 °C fallen
Was sie verlangt
Bahrain bestraft schlechtes Reifenmanagement härter als fehlende Pace. Der Belag ist grob, die Luft trocken, und die langen Bremszonen belasten die Hinterachse immer wieder. Ein Stint, der um 17 Uhr funktioniert, kann am selben Tag um 16 Uhr zerfallen — die Abstimmung ist deshalb stets ein Kompromiss über drei verschiedene Streckenzustände.
Der Übergang von Tag zu Nacht ist das eigentliche Ereignis. Mit der abkühlenden Fahrbahn steigt der Grip, die Rundenzeiten fallen. Wer den Umschlagpunkt richtig eingeschätzt hat, gewinnt einen ganzen Stint Vorsprung, ohne am Auto etwas zu ändern.
Weil die Meisterschaft hier meist endet, zeigen die Daten oft ein auffällig verhaltenes Rennen an der Spitze und ein auffällig offensives dahinter. Die Schlussstunden formen Punkte, nicht Ruhm.
