Der Circuit of the Americas vereint eine blinde Bergaufkurve und einen Hochgeschwindigkeits-Esses-Komplex in einer Runde — bei texanischer Hitze über sechs Stunden.
Was sie ist
- 5,513 km, 20 Kurven
- Kurve 1 steigt rund 30 Meter an und wird blind angefahren
- Die Esses in Sektor 1 sind der Maggotts-Becketts-Sequenz nachempfunden
- Bodenbewegungen haben in mehreren Bremszonen deutliche Wellen erzeugt
Was sie verlangt
Sektor 1 entscheidet die Runde. Der Anstieg in Kurve 1 und die folgenden Esses verlangen ein Auto, das ohne Zögern die Richtung wechselt. Jede Abstimmung, die Frontansprechverhalten für Geradeausstabilität opfert, zeigt sich sofort in den Sektorzeiten.
Die Hitze ist die zweite Variable. Die Kühlpakete arbeiten nahe an ihrer Grenze, und die langen Rechtsbelastungen im hinteren Teil der Runde erhitzen die linken Reifen weit stärker als die rechten. Autos, die in der ersten Stunde stark wirken, fallen oft in der dritten ab.
Die Bodenwellen treffen Prototypen härter als GT-Fahrzeuge: Niedrige Fahrzeughöhen und steife Plattformen übersetzen jede Unebenheit in einen verlorenen Scheitelpunkt. Genau deshalb fällt der Klassen-Pace-Abstand in unseren Daten hier kleiner aus als auf glatteren Strecken.
