Imola ist eng, kurvenreich und arm an Überholstellen — ein WEC-Rennen hier wird damit zur Übung im Umgang mit Verkehr.
Was sie ist
- 4,909 km, 19 Kurven, gegen den Uhrzeigersinn
- Die Kerbs an der Variante Alta und den Acque Minerali werden hart genutzt
- Sehr wenige echte Überholstellen für ein volles Langstreckenfeld
- Seit 2024 im WEC-Kalender als 6 Stunden von Imola
Was sie verlangt
Bei über dreißig Fahrzeugen auf einem engen, klassischen Layout ist Position mehr wert als Pace. Ein Prototyp, der in den Acque Minerali hinter zwei GT-Fahrzeugen festhängt, verliert mehr, als er auf dem Weg nach Tosa zurückholen kann. Teams planen ihre Stints deshalb nach freier Strecke, nicht nach Tankfenstern.
Die Kerbs sind der mechanische Test. Sie zu nutzen ist unvermeidlich, und jede Überfahrt belastet Unterboden, Fahrwerk und Fahrer. Abstimmungen tauschen hier ein wenig Kurvenstabilität gegen die Fähigkeit, die Schläge zu schlucken.
Weil Imola erst in der Hypercar-Ära dazukam, ist der Datenbestand kurz, aber dicht — und direkt mit den anderen Sechsstundenläufen derselben Saisons vergleichbar.
