Der Algarve-Kurs in Portimão steigt und fällt wie kaum eine andere Strecke. Blinde Kuppen und ein grüner Belag machen die Runde besonders schwer zu lernen.
Was sie ist
- 4,653 km, 15 Kurven
- Höhenunterschied von rund 70 Metern über die Runde
- Mehrere Kurven werden über eine Kuppe angefahren, der Scheitelpunkt liegt außer Sicht
- Die WEC fuhr hier über 8 Stunden (2021) und 6 Stunden (2023)
Was sie verlangt
Portimão ist eine Strecke des Vertrauens. Bremspunkte liegen auf Kuppen, das Auto wird genau dort leicht, wo eingelenkt werden muss — Sicherheit wächst Runde für Runde und stellt sich nicht im ersten Stint ein.
Für die Langstrecke hat das eine praktische Folge: Der Abstand zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Fahrer einer Besatzung fällt hier größer aus als auf flachen Kursen. Stintpläne richten sich oft nach dem Vertrauen der Fahrer statt nach der Reifenhaltbarkeit.
Der Belag beginnt zudem grün und wird im Rennverlauf spürbar besser. In unseren Pace-Kurven erscheint das als steigender Trend, der nichts mit der Tankfüllung zu tun hat.
